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Geländehebungen in Landau - Aktuelle Entwicklung - Kraftwerk bleibt vorläufig abgeschaltet

  1. Die Entwicklung der geodätischen  Messergebnisse im Kraftwerksgelände deutet darauf hin, dass zwischen Kraftwerksbetrieb und Geländeveränderungen ein Zusammenhang bestehen könnte.
  2. Der Kraftwerksbetreiber arbeitet intensiv daran, mit Hilfe verschiedener Prüfungen, die in den Tiefbohrungen durchgeführt werden, mögliche Ursachen für die Entwicklungen zu identifizieren.
  3. Das Landesamt für Geologie und Bergbau wird einer Wiederaufnahme des Kraftwerksbetriebes nur dann zustimmen, wenn ein Schaden für die Allgemeinheit ausgeschlossen werden kann und das wäre z.B. der Fall, wenn es gelingt,

    • -die Schadensursache eindeutig zu identifizieren und zu beseitigen und durch ein Überwachungsprogramm sicherzustellen, dass eine Wiederholung der beobachteten Hebungen ausgeschlossen werden kann,
    • -oder festgestellt wird, dass eine Verursachung oder Mitverursachung durch den Kraftwerksbetrieb definitiv auszuschließen ist.

  4. Nach Prüfung der Situation im nördlichen Stadtgebiet, wo auch seit 1955 die Erdölgewinnung stattfindet,  ist ein  zeitlicher und räumlicher  sowie ursächlicher  Zusammenhang mit  den Hebungen  im südlichen Stadtgebiet und ein Zusammenhang mit der Erdölgewinnung definitiv auszuschließen.
  5. Die im nördlichen Stadtgebiet in der Vergangenheit teilweise beobachteten Geländehebungen können ebenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit der Erdölgewinnung in Verbindung gebracht werden.
  6. Die geodätischen Messungen werden sowohl im Kraftwerksgelände durch ein Vermessungsbüro des Bergbaus als auch außerhalb durch die Vermessungsabteilung der Stadt Landau in einem engen Zeitraster fortgeführt.
  7. Das LGB bleibt in engem Kontakt mit dem Betreiber des Kraftwerks, der Stadt Landau und gegebenenfalls weiteren Fachleuten, um schnellstmöglich eine abschließende Klärung der Sachlage herbeizuführen.