Direkt zur Navigation springenDirekt zum Inhalt springen
Schrift: größer  |  kleiner  |  Seite drucken
erweiterte Suche
Logo: LGB Rheinland-Pfalz
  • .1: AKTUELLES
  • .2: ABTEILUNGEN
    • 2.1: zentraler service
    • 2.2: geologie
    • 2.3: boden/grundwasser
      • 2.3.1: landesaufnahme
      • 2.3.2: reg. hydrogeol.
      • 2.3.3: bodenbewertung
    • 2.4: bergbau
  • .3: PROJEKTE
  • .4: PRODUKTE
  • .5: GEOTHERMIE
  • .6: ERDBEBEN
  • .7: ONLINE-KARTEN
  • .8: LANDESAMT
  • .9: SERVICE
  • kontakt
  • impressum
  • datenschutz
  • sitemap
  • anfahrt
  • suche
  • www.rlp.de
  • www.infogeo.de
Banner
Abteilungen  >  Boden/Grundwasser  >  Landesaufnahme

Referat Bodenkundliche und Hydrogeologische Landesaufnahme

Voraussetzung für die Kartierung ist der Aufbau einer landesweiten Datenbasis. Grundlage ist dabei die Systematische Sammlung auswertbarer Informationen über Bodenaufbau, -eigenschaften und -verbreitung; sowie über hydrogeologische und chemische Parameter. Diese Raum- und Sachdaten werden in verschiedene Datenbanken abgelegt.

  • Bodenkartierung
  • Hydrogeologische Kartierung
  • Fachinformationssystem Boden

Bodenkartierung

Verfügbarkeit von Bodenkarten

Zweck der Bodenkartierung ist die Erfassung der Böden in ihrem Aufbau, ihren Eigenschaften und ihrer Verbreitung auf der Basis einer möglichst großen Anzahl standardisierter Profilaufnahmen (Sondierungen, Aufgrabungen, Aufschlüsse) pro Fläche.

Kartenwerke:

Großmaßstäbige Bodenkarten (1 : 1 000 bis 1 : 10 000)

Die Berücksichtigung bodenkundlicher Belange auf der unteren Planungsebene erfordert eine Datengrundlage, die dem Maßstabsbereich 1 : 10 000 und größer entspricht. Für die landwirtschaftlich genutzte Fläche stehen in dieser Präzision die Weinbergsbodenkarten und die Bodenschätzung zur Verfügung. Die Forstliche Standortskarte, die für ca. die Hälfte der Forstfläche vorliegt, stellt für die forstwirtschaftlich genutzte Fläche die entsprechende Datengrundlage dar. Sowohl mit der Forst- als auch mit der Finanzverwaltung wurden Kooperationsverträge bezüglich der Datenerhebung, -nutzung und -auswertung abgeschlossen.

Bodenkarte 1 : 25 000 (BK 25)

Die BK 25 galt lange Zeit als die klassische Bodenkarte für den Einsatz auf der mittleren Planungsebene. Für die landesweite Bearbeitung ist dieses Kartenwerk aufgrund seiner geringen Flächendeckung sowie seiner hohen Spezialisierung jedoch nur bedingt einsetzbar. Aus diesem Grund ist die Fortsetzung dieses Kartenwerks derzeit nicht geplant.

Bodenkarte 1 : 50 000 (BK 50)

Seit 1999 arbeitet das Fachgebiet Boden intensiv an der Erstellung einer landesweiten BK 50. Diese stellt in Zukunft die Grundlage für landesweite und regionale Planungen auf der mittleren Planungsebene dar. Das Kernstück bildet hierbei das Bodenformenarchiv (BoFA) als Teil des Fachinformationssystems Boden (FISBO), das die Basis für die Erfassung, Verwaltung, Analyse und Auswertung der Bodendaten liefert. In der derzeitigen Ausbaustufe werden Datensätze unterschiedlichster Maßstäbe (1 : 25 000 bis 1 : 200 000) zur Erstellung der BK 50 zusammengeführt und überarbeitet. Für die bisher weniger detaillierten Kartierungen des nördlichen Landesteils soll mit dem Werkzeug der Reliefanalyse und Bodenprognose eine ähnlich präzise Informationsgrundlage wie in den südlichen Landesteilen erzeugt werden, so dass mittelfristig mit der Fertigstellung einer landeseinheitlichen BK 50 gerechnet werden kann.

Bodenübersichtskarten

Für landesweite Planungen (Landschaftsprogramm, LEP etc.) auf der oberen Planungsebene stehen die Informationen der BÜK 200 und der BÜK 250 zur Verfügung.

Hydrogeologische Kartierung

Bei der hydrogeologischen Kartierung erfolgt eine Beschreibung des hydrogeologischen Baus in Grundwasserleiter und -geringleiter, der Quantifizierung des Sicker- und Grundwassers, des Fließverhaltens und der Austauschmengen zwischen verschiedenen Grundwasserleitern und mit oberirdischen Gewässern, der Grundwasserbeschaffenheit sowie der Schutzfunktion der Grundwasserüberdeckung gegenüber Schadstoffeinträgen.

Zielsetzung ist die Sicherung der Grundwasservorkommen und deren umweltverträglichen Bewirtschaftung. Besonders bei Planungsaufgaben, Nutzungskonflikten sowie bei Schadensfällen mit Wasser gefährdenden Stoffen bilden derartige Grundlagen wichtige Bewertungskriterien.

Eine flächendeckende hydrogeologische Übersichtskartierung wurde für die Umsertzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie im Übersichtsmaßstab 1:200.000 begonnen. Sie ist zugleich Bestandteil der bundesweiten HÜK 200. Die Karten zur Beschriebung des oberen, großräumigen, zusammenhängenden Grundwasserleiters liegen vor. Profilschnitte zur Darstellung des hydrogeoloischen Baus sind in Bearbeitung.

Für wasserwirtschaftlich und hydrogeologisch besondes bedeutende Gebiete ist ein größerer Bearbeitungsmassstab, meist 1:50.000, notwendig. Diese Projektkartierung wird seit den 70er Jahren in enger Zusammenarbeit mit den wasserwirtschaftlichen Fachbehörden, insbesondere mit dem heutigen Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht durchgeführt.

Stand der Projektkartierung:

  • Hydrogeologische Kartierung Karlsruhe - Speyer (abgeschlossen)
  • Hydrogeologische Kartierung und Grundwasserbeweirtschaftung Rhein - Neckar - Raum (abgeschlossen)
  • Hydrogeologische Kartierung Neuwieder Becken (abgeschlossen)
  • Hydrogeologische Kartierung Raum Kaiserslautern (abgeschlossen)
  • Hydrogeologische Kartierung Raum Bitburg - Trier (in Bearbeitung)

Fachinformationssystem Boden (FISBO)

Raumdaten

Die im Rahmen der Bodenkartierungen aufgenommenen Punkt- und Flächendaten werden als Vektordaten im Geographischen Informationssystem ArcGis abgelegt. Hierbei werden die einzelnen Kartenwerke (Weinbergsbodenkarte, Bodenschätzung, BK 50 etc.) in verschiedenen Layern verwaltet. Über definierte Schlüsselfelder kann der Bezug zu den jeweiligen Sachdaten hergestellt werden.

Sachdaten

Die Sachdaten liefern die bodenkundliche Beschreibung zu den kartierten Punkten und Flächen. In der Vergangenheit wurden ca. 1350 beprobte und beschriebene Bodenprofile (Punktdaten) sowie die Ergebnisse der bodenchemischen und -physikalischen Laboruntersuchungen in der Datenbank GESDAT zusammengeführt.

Seit der Einführung der BoFA- (Bodenformenarchiv) Anwendung im Jahre 1999 werden auch bodenkundliche Flächendaten in einer Datenbank verwaltet. Diese bildet die Basis des Fachinformationssystems Boden (FISBO) für die Erfassung, Verwaltung, Analyse und Ausgabe bodenkundlicher Daten. In der aktuellen BoFA-Version können mittlerweile auch Punktdaten geführt werden, so dass mittelfristig die Daten der GESDAT-Datenbank nach BoFA überführt werden.

Eine BoFa extern - Anwendung erlaubt den bidirektionalen Datenaustausch zwischen potenziellen Auftragnehmern und dem LGB.

Auswertung

Einen weiteren zentralen Bestandteil des FISBO bildet die Methoden- und Auswertungsdatenbank der BoFA-Anwendung. Hier werden die Arbeitsschritte (Methoden) zur automatischen Herstellung von Bodenkarten und zur Ableitung von Themenkarten abgelegt und verwaltet. Das System arbeitet blattschnittfrei und maßstabsunabhängig. Es gewährleistet die landesweit einheitliche Auswertung der Bodendaten und damit vergleichbare Ergebnisse. Diese werden sowohl analog als auch digital zur Verfügung gestellt.

Ansprechpartner

Bodenkundliche Landesaufnahme, Projektkartierungen

Geologiedirektor
Spies, Dr. Ernst-Dieter
06131 / 9254 - 283
Mail

Geologierat
Sauer, Dr. Stephanus
06131 / 9254 - 275
Mail

Wiss. Angestellter
Dehner, Dr. Ulrich
06131 / 9254 - 274
Mail

Hydrogeologische Kartierung

Geologiedirektor
Hohberger, Dr. Karl-Heinz
06131 / 9254 - 308
Mail

Obergeologierätin
Wagner, Dr. Bettina
06131 / 9254 - 312
Mail

Techn. Angestellter
Wiesner, Thomas
06131 / 9254 - 248
Mail

Fachinformations- systeme Boden und Hydrogeologie

Obergeologierat
Goldschmitt, Michael
06131 / 9254 - 157
Mail