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Geotechnische Analyse von Gebäudeschäden in Mainz-Lerchenberg

Mainz-Lerchenberg ist der jüngste Stadtteil der Landeshauptstadt Mainz. Zum 2000-jährigen Bestehen der Stadt Mainz 1962 als ?Jubiläumssiedlung? gegründet, war ihre Hauptaufgabe, den damals vorherrschenden Wohnraummangel in Mainz nach dem zweiten Weltkrieg zu verringern. 1966 wurden die ersten Gebäude fertig gestellt. Im Laufe der Jahre wurden der Stadt Mainz im Vergleich zu anderen Baugebieten aus dieser Zeit, überdurchschnittlich viele Schäden, insbesondere Risse, gemeldet. Da die Vermutung bestand, dass die Ursache der Bauschäden mit dem Untergrund zusammen hängt, beauftragte die Stadt Mainz das Landesamt für Geologie und Bergbau, dem Problem grundsätzlich nachzugehen und gegebenenfalls weitere Schritte vorzuschlagen. Um sich einen Überblick über die zeitliche Entstehung der Schäden verschaffen zu können, erstellte die Stadt Mainz auf Anregung des LGB mit Hilfe spezieller Erfassungsbögen ein Schadenskataster. Zur Verfügung stehende Unterlagen wie die individuell von den Grundstückseigentümern beauftragte Gutachten, Baupläne und geologische Karten der Region wurden aufbereitet und ausgewertet und Begehungen des betroffenen Gebietes durchgeführt. Zusätzliche Befragungen einiger Eigentümer ergänzten die Grundlagenermittlung.

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