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Rohstoffgeologische Untersuchungen an Lahnmarmor

Es gibt Naturwerksteine aus Deutschland, die ehemals zu den Begehrtesten gehörten und auch nach modernen Kriterien als absolut hochwertig einzustufen sind. Ein Beispiel hierfür ist der Lahnmarmor.
In die sonst eintönige Schichtenfolge aus Ton- und Siltschiefern sowie Sandsteinen des Rheinischen Schiefergebirges sind an verschiedenen Stellen auch Kalksteine eingeschaltet.
So auch entlang der Lahn. Die Gesteine der Lahnmulde wurden vor circa 380 Millionen Jahren während des Devons abgelagert. Vorkommen gibt es unter anderem in den Orten Allendorf, Balduinstein, Diez, Steeden, Schupbach und Villmar.

Während die meisten Kalksteine des Lahngebietes mehr oder weniger gleichmäßig grau sind, gibt es auch verschiedene Varietäten, wie schwarze, dunkel- und hellrote, violette, rosafarbene Vorkommen. Darüber hinaus treten alle möglichen Kombinationen der genannten Farben auf. Wenn der Begriff ?Lahnmarmor? fällt, kann weder ein Gestein bestimmter Farbe oder Struktur noch ein Marmor im strengen Sinne zugeordnet werden.

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