Sicherlich fehlen aus heutiger Sicht einige interessante Elemente wie z.B. Quecksilber. Jedoch waren zum Zeitpunkt der Erhebung die analytischen Möglichkeiten noch nicht gegeben, in einem zeitlich und finanziellen vertretbaren Rahmen vergleichsweise schwierig bestimmbare Elemente in das Untersuchungsspektrum aufzunehmen. Zwar liegt die Probenahme schon etwa 20 Jahre zurück, jedoch besitzen die untersuchten Elemente in Bachsedimenten eine hohe Persistenz, so dass die Werte auch heute noch weitgehend Gültigkeit besitzen. Für die Bachwässer ist dies nicht gegeben. Es ist heute nicht abzuschätzen, inwiefern durch Umweltschutzmaßnahmen oder Stilllegung von industriellen Betrieben, sich die Situation geändert hat. Daher wurde auf die Auswertung der Bachwasserdaten verzichtet.

Durch die hohe Datendichte besteht aus heutiger Sicht kein Bedarf mehr die Untersuchungen hinsichtlich der Suche nach Erzvorkommen fortzuführen, allerdings liefern die Daten einen sehr wertvollen Beitrag quasinatürliche (ubiquitäre) Hintergrundwerte für Bachsedimente zu definieren und Problembereiche einzugrenzen. Nicht zuletzt sind im Überflutungsbereich belasteterer Bäche meist auch die Böden betroffen. Mit Hilfe der Daten können daher auch mögliche Belastungen anderer Umweltmedien gezielter erforscht werden. Die Daten werden im Geologischen Landesamt in einer Datenbank vorgehalten und können auf Anfrage für spezielle Bereiche auf jeder topographischen Karte in Rheinland-Pfalz im Maßstab 1:50 000 ausgewertet und kartographisch aufgearbeitet dem Nutzer bereitgestellt werden.

Projektstatus

abgeschlossen

Ansprechpartner
  • Obergeologierat

  • Goldschmitt, Michael

  • 06131 / 9254 - 157
  • E-Mail
  • Geologiedirektor

  • Hauenstein, Matthias

  • 06131 / 9254 - 208
  • E-Mail
Projektveröffentlichung
Spurenelemente in Bachsedimenten von Rheinland-Pfalz

© LGB-RLP.de

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