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Ausbruchbereich oberhalb der B 9.

Ausbruchbereich oberhalb der B 9. © LGB-RLP.de

Perspektivische Ansicht des Hanggeländes

Perspektivische Ansicht des Hanggeländes mit Lage der provisorischen Sicherungsmaßnahmen © LGB-RLP.de

Als Ergebnis weiterer Untersuchungen wurden dringend konstruktive Sicherungsmaßnahmen empfohlen. Als problematisch für deren Bemessung stellte sich insbesondere die starke Strukturierung des sehr steilen Felsmassivs dar, welches überdies ohne verfügbaren Auffangraum bis unmittelbar an die B 9 reicht. Andererseits konnte auf die Erfahrungen aus der Beräumungsmaßnahme zurückgegriffen werden, so dass schließlich zwei hintereinander angeordnete Systemfangzäune im Felsmassiv errichtet wurden. Ein oberer Fangzaun mit 3 m Bauhöhe und einem Energieauf-nahmevermögen von 500 kJ und ein unterer 4 m hoher Fangzaun der Energieklasse 750 kJ. Zur Überbrückung der übermäßigen Geländevertiefungen wurden Zaunschürzen angefügt. Die Arbeiten wurden im Februar 2009 erfolgreich abgeschlossen.

Die Fallbeispiele an der B 9 zeigen, dass sich für entsprechende Maßnahmen, selbst bei enger räumlicher Distanz und gleicher geologischer Voraussetzung, kaum auf Standardlösungen zurückgreifen lässt. Die notwendigen Anpassungen an die örtlichen Gegebenheiten erfordern nicht selten ein hohes Maß an Erfahrung und Flexibilität. Hierbei kommen die in Jahrzehnten erworbene Kompetenz des LGB und die gute Kooperation mit dem Landesbetrieb Mobilität bzw. den beteiligten Institutionen zum tragen.

Projektstatus

abgeschlossen

Ansprechpartner
Aus der Fahrbahn beräumte Sturzkörper

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