Erarbeitung von Grundlagen zur weiteren Umsetzung der EU-Wasserrichtlinie
In Vorbereitung auf eventuell notwendig werdende Maßnahmen werden für die als "at risk" ausgewiesenen Grundwasserkörper die Grundwasserflurabstände ermittelt. Da bis auf die Porengrundwasserleiter im Rheintal keine Isolinienkarten der Grundwasserstände vorliegen, werden die Grundwasseroberflächen in den Mittelgebirgslagen aus dem digitalen Höhenmodell, den Höhen der hydraulisch an das Grundwasser angeschlossenen Fließgewässer sowie den Durchlässigkeiten des oberen Grundwasserleiters halbquantitativ ermittelt und entsprechend den vorhandenen Wasserspiegellagen in Grundwasseraufschlüssen auf Plausibiltät überprüft.
Anhand ausgewählter Bohrungen werden die Verweilzeiten des Sickerwassers in der gesamten wasserungesättigten Zone abgeschätzt.
Damit können besonders sensible Teilbereiche von Grundwasserkörpern im Hinblick auf flächenhafte Stoffeinträge auskartiert werden.
Projektstatus
in Bearbeitung
Ansprechpartner
Geologiedirektor
Hohberger, Dr. Karl-Heinz
06131 / 9254 - 308
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